{"id":81,"date":"2023-03-20T20:49:47","date_gmt":"2023-03-20T19:49:47","guid":{"rendered":"https:\/\/montazem.de\/wordpress\/?page_id=81"},"modified":"2023-03-20T20:49:49","modified_gmt":"2023-03-20T19:49:49","slug":"die-lendenwirbelsaeule","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/montazem.de\/wordpress\/index.php\/die-lendenwirbelsaeule\/","title":{"rendered":"Die Lendenwirbels\u00e4ule"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"223\" height=\"380\" src=\"https:\/\/montazem.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/lws.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-82\" srcset=\"https:\/\/montazem.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/lws.jpg 223w, https:\/\/montazem.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/lws-176x300.jpg 176w\" sizes=\"(max-width: 223px) 100vw, 223px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lendenwirbels\u00e4ule<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Die f\u00fcnf Lendenwirbel sind die gr\u00f6\u00dften Wirbel der Wirbels\u00e4ule und sind nicht miteinander verschmolzen. Lendenwirbel haben keine Foramina transversaria (Wirbelkan\u00e4le) f\u00fcr Arterien wie bei der HWS und keine Foveae costales (Gelenkkapseln).<br>Die Ober- und Unterseite der Wirbel sind nierenf\u00f6rmig und stehen fast parallel, die Ausnahme bildet hier der 5. Lendenwirbel, dieser ist keilf\u00f6rmig ausgebildet.<br>Das Wirbelloch (Foramen vertebrale) ist dreieckig und klein im Verh\u00e4ltnis zu dem der Brustwirbel, jedoch relativ gross zu dem der Halswirbel. Der Wirbelbogen hat kurze kr\u00e4ftige Bogenf\u00fc\u00dfe, welche am oberen Ende des Corpus ihren Ursprung haben. Die kurzen und breiten Bogenplatten treffen sich direkt auf der Mittellinie des Wirbelk\u00f6rpers und bilden den vierseitigen Dornfortsatz (Processus spinosus), welcher fast horizontal liegt. Zwischen aneinander grenzenden Bogenplatten und Dornforts\u00e4tzen ist relativ viel Platz (Incisura vertebralis inferior bzw. superior).<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"295\" height=\"262\" src=\"https:\/\/montazem.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Lendenwirbel.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lendenwirbel<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Die Gelenkforts\u00e4tze entspringen zwischen Bogenfu\u00df und Bogenplatte und stehen senkrecht nach oben und unten. Ihre leicht konkaven oberen Gelenkfl\u00e4chen sind so nach hinten und oben gerichtet, dass sie die unteren Gelenkfl\u00e4chen des n\u00e4chsth\u00f6heren Wirbels umfassen. Diese unteren Gelenkfl\u00e4chen sind entsprechend gekr\u00fcmmt und genau umgekehrt angeordnet. Damit ist eine gewisse Streckung der Lendenwirbels\u00e4ule denkbar, eine Drehung ist jedoch nicht m\u00f6glich. An den ersten drei Lendenwirbeln (L1-L3) sind die Querforts\u00e4tze (Processus costales) lang und schlank. Beim vierten und besonders beim f\u00fcnften Wirbel sehen diese Querforts\u00e4tze eher wie eine Pyramide aus. Die Querforts\u00e4tze der Lendenwirbel sind eigentlich Rippenrudimente. Es ist sogar m\u00f6glich, dass der erste Lendenwirbel eine Lendenrippe ausbildet. M\u00f6glich machen das der Processus accessorius und Processus mamillaris. Der Processus accessorius liegt an der Wurzel jedes Querfortsatzes und entspricht eigentlich der Spitze des Processus transversus eines Brustwirbels.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie man sieht ist die Lendenwirbels\u00e4ule der stabilste Teil der Wirbels\u00e4ule. Allerdings entstehen leider auch hier <a href=\"file:\/\/\/C:\/Dokumente\/Business\/monti\/MONTI_ALT\/deutsch\/html\/der_lws.html\">Erkrankungen und Verletzungen<\/a>, die bekannteste Erkrankung ist wohl der Bandscheibenvorfall.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die f\u00fcnf Lendenwirbel sind die gr\u00f6\u00dften Wirbel der Wirbels\u00e4ule und sind nicht miteinander verschmolzen. 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